Die ersten Keimlinge auf den Weg ins Weltall

Februar 14th, 2010

Thumbs Uni Hannover in Die ersten Keimlinge auf den Weg ins WeltallHannoversche Wissenschaftler des Instituts für Zierpflanzen und Gehölzforschung der Leibnitz Universität haben ein interessantes Experiment gestartet: Es soll das Orientierungsverhalten von Keimlingen der Ackerschmalwand( auch Schotenkresse genannt) anhand der Gravitation auf der internationalen Forschungsstation ISS untersucht werden. Unterstützt wird das Projekt dabei sowohl vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als auch von der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA.

Thumbs Shuttle in Die ersten Keimlinge auf den Weg ins WeltallBei dem Experiment handelt es sich Schwerpunktmäßig um die Erforschung der Mechanismen des Wurzelwachstums. Denn im allgemeinen wissen Pflanzen wo es lang geht; dank der Schwerkraft. Die Pflanzenblätter und Sprösslinge strecken sich der Wärme und dem Licht entgegen, die Wurzeln verankern sich in der Erde. Die Schwerkraft ermöglicht es ihnen hierbei , ihre Organe richtig anzuordnen. Gravitropismus nennt man diesen Effekt, der die Wurzeln in Richtung Erdmitte ziehen lässt. Aber nicht nur die Schwerkraft zieht die Wurzeln in die Erde: Auch meiden sie von sich aus das Tageslicht und umwachsen Hindernisse, wie Steine, die sich ihnen in den Weg stellen.

Thumbs Acker-Schmalwand in Die ersten Keimlinge auf den Weg ins WeltallUnd genau hier sollen die Forschungen ansetzen, denn wie genau dieses einzelnen Wachstumsmechanismen funktionieren und ineinander greifen wurde bislang nicht geklärt. Die besonderen Umstände im Weltraum eignen sich optimal, da für die Versuche zwei dieser Mechanismen, nämlich die Orientierung zum Licht und die Anziehungskraft zum Erdmittelpunkt, gestört dargestellt werden. Als Versuchsobjekte werden hier jeweils eine Wildform und eine Mutante des Ackerschmalwand-Keimlings verwendet

Während des Flugs werden die Wurzelentwicklungen fotografisch und chemisch dokumentiert. Zurück auf der Erde sollen die Pflanzen mit modernen Methoden untersucht werden, um das Geheimnis des Wurzelwachstums zu lüften.


Bilder Quellen:

Bockshornklee, Erbsen, Amaranth, und Co. melden sich wieder!

Juli 23rd, 2009

Hallo liebe Sprossen-Fans!
Nach einer etwas längeren Pause melden wir uns erfolgreich zurück und zwar mit drei neuen Artikeln im Gepäck. Hier kommen die Verfechter der Naturheilmittel und guten Ernährung auf ihre Kosten.

Bockshornklee: gut für den Körper

Der erste Artikel der sich in unsere Website eingereiht hat, handelt von dem kleinen medizinischen Wunder Bockshornklee. Hier werden euch nicht nur verschiedene kulinarische Einsatzmöglichkeiten eröffnet, sondern zeigen auch den medizinischen Mehrwert der Sprosse auf. Für die Liebhaber von Naturheilmitteln sollte der Artikel sehr aufschlussreich sein.

Erbsen sind gut für die Ernährung

Die Sprosse unseres zweiten Beitrags ist zwar nicht in der Kunst des Heilens bewandert, bot jedoch schon des öfteren Material für das ein oder andere Volksmärchen: die Erbse. Welchen Nährwehrt die Erbse und deren Sprosse innehat und was man alles leckeres mit ihr anstellen kann, erfahrt ihr in dieser auf unserer Seite www.sprossen-keimlinge.de.

Ein Samen mit dunklen Seiten: Amaranth

Unser letzter Artikel dreht sich um den Amaranth-Samen der sowohl den Ernährungsaspekt, auf für Glutenallergiker, abdeckt, als auch heilende Fähigkeiten an den Tag legt. Jedoch verbirgt die Geschichte des Amaranth ein mörderisches Geheimnis, welches es herauszufinden gilt.

Die nächsten Sprossengemüse, dass wir euch vorstellen wollen sind sehr berühmt und allseits bekannt: Kresse und Kichererbse geben ihr Debüt.

Also wenn ihr wissen wollt was diese und andere Sprosse noch so alles drauf haben, dann kommt uns doch mal besuchen.

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