Getrocknete Keimlinge neu im Sortiment

Es werden seit kurzer Zeit die vier schmackhaften Sorten grüne Linsen, Mungobohnen, Quinoa und brauner Reis angeboten. Diese sind natürlich wie gewohnt in Premium Bio-Qualität erhältlich und zeichnen sich durch einen hohen Nährstoffreichtum aus, der gut zur modernen, schnellen Küche passt.

Auch als Rohkost nutzbar

Kochen muss man diese Zutaten nicht unbedingt. Weicht man Quinoa-, grüne Linsen- oder Mungobohnenkeimlinge für eine Stunde ein, kann man diese auch für Rohkost-Gerichte verwenden.

Die aromatischen Grünen Linsen und frischen Mungobohnen sind nach einer Kochzeit von fünf Minuten ebenfalls verzehrbar.Die Quinoa-Keimlinge benötigen 15 Minuten, der braune Reis ist nach 25 Minuten bereit für den Genuss.

Die Sprossen eignen sich als Beilage, als gebratenes Gemüse für Tortillas oder zum Verfeinern von Sandwiches. Interessant ist auch die Kombination zum Frühstück im Müsli oder warmen Brei. Brotaufstriche oder Dips ergeben sich durch das Pürieren der Keimlinge.

Da die neuen Arten unterschiedliche Geschmacksnoten aufweisen, können sie vielfältig in Salaten eingesetzt werden und nebenher als Dekoration dienen. Vor allem Rohköstler bekommen damit nicht nur einen optischen Augenschmaus geboten.

Qualität für Rohkost-Gerichte

Im Verlaufe des Wachstumsprozesses beanspruchen die Keimlinge ihre eigenen Nährstoffe für sich selber. Daher stoppt der Hersteller kontrolliert den Keimvorgang, kurz bevor daraus eine Sprosse entsteht und weniger Nährstoffe für den Menschen übrig sind.

Bei weniger als 42 °C werden die Keimlinge daraufhin getrocknet und sind so qualitativ wertvoll für Rohkost-Gerichte. Zudem weisen sie eine längere Haltbarkeit auf und sind stets griffbereit im Lebensmittelregal zu Hause.

Neuerung für Europa

In Europa ist der Einsatz von Keimlingen in Gerichten noch nicht sonderlich weit verbreitet. Die Asiaten dagegen verwenden die gesunden Pflänzchen innerhalb einer langen Tradition in ihrer Küche. Die traditionelle chinesische und ayurvedische Medizin bindet die positiven Wirkungen seit Langem in ihren Behandlungsmethoden mit ein. Der gekeimte braune Reis wird ebenfalls lange Zeit in Japan verwendet.

Quinoa

Quinoa wird als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit schon lange Zeit angebaut. Durch den Keimprozess steigern sich die Nährstoffe, welche sie als ausgewachsene Form allerdings wieder verlieren. Der Verzehr von Quinoakeimlingen ist demnach zu empfehlen. Diese sind sowohl roh als auch gekocht genießbar, etwa in Salaten oder Süßspeisen.

Für die Zubereitung der gekochten Quinoa wird eine halbe Tasse mit Quinoa in einen, mit heißem Wasser gefüllten, Topf gegeben. Nachdem man das Wasser zum Kochen gebracht hat, lässt man den Inhalt etwa 15 Minuten köcheln. Anschließend fünf Minuten abkühlen lassen.

Um die Quinoa nach Rohkost-Art zuzubereiten, werden die Keimlinge 35 bis 40 Minuten in warmem Wasser eingeweicht. Sie sind danach direkt genießbar. Verwendet man 180 Gramm der Keimlinge, reicht dies für vier Portionen.

Grüne Linsen

Kohlenhydrate und Proteine sind die Hauptbestandteile der grünen Linsen und decken den Energie- und Nährstoffbedarf des Keimlings. Beginnt der Keimungsprozess, wird sowohl der Gehalt der Vitamine B1, B2, Niacin und E wie auch die essenziellen Aminosäuren stark erhöht. Die Proteinverdaulichkeit wird durch den Vorgang ebenfalls verbessert, sodass die grünen Linsen eine optimale Proteinquelle für Veganer und Vegetarier bietet. Der hohe Gehalt an Flavonoiden, Phenol- und Triterpensäuren ist typisch für diese Hülsenfrüchte. Unverdauliche Kohlenhydrate sind weniger vertreten, wodurch der Körper die Nährstoffe besser aufnehmen kann.

Ähnlich wie Quinoa kann man diese Keimlinge nach fünfminütigem Kochen oder als rohe Keimlinge verzehren.

Brauner Reis

In Japan ist der gekeimte braune Reis als Hatsuga Genmai oder GABA-Reis bekannt und für seine entstehenden Nährstoffe beliebt in der traditionellen Küche.

Während der Keimung bezieht der braune Reis seine Energie aus den Kohlenhydraten, welche den Hauptbestandteil der Reissorte ausmachen. In großer Menge sind die Vitamine B1, B6 und Niacin enthalten, die einen positiven Beitrag zu Deckung des Tagesbedarf beitragen können.

Infolge der Keimung werden ernährungsphysiologisch-wertvolle Nährstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe vermehrt. Phenolische Verbindungen, wie Phytosterole und γ-Oryzanol, oder auch essenzielle Aminosäuren, wie Lysin, Methionin, Isoleucin, gehören dazu. Für Vegetarier und Veganer eine weitere effektive Proteinquelle.

Gekocht benötigt man eine Zubereitungszeit von 25 Minuten, wobei kein Einweichen erforderlich ist. Wer den braunen Reis als Rohkost verzehren will, muss diesen mindestens 24 Stunden einweichen.

Mungobohnen

In der ayurvedischen Küche sind Mungobohnen seit Jahrhunderten mehr als geschätzt. Proteine und Kohlenhydrate sind reichlich vorhanden und dienen im Anfangsstadium der Keimung als Energielieferant.

Wertvolle Vitamine und Mineralstoffe werden während der Keimung vermehrt produziert. Darunter gehören die Vitamine B1, B2, C und Folsäure. Eine bessere Bioverfügbarkeit des im Keimling enthaltenen Eisens entsteht durch einen hohen Vitamin C-Gehalt und eine Reduktion von Tanninen und Phytinsäure.

Für Vegetarier und Veganer bietet sich hier nicht nur eine ausgezeichnete Proteinquelle, sondern auch ein zuverlässiger, pflanzlicher Eisenlieferant.

Zum Kochen benötigt man lediglich fünf Minuten ohne vorheriges Einweichen. Will man auf das Kochen verzichten, ist eine Einweichdauer von ein bis zwei Stunden, je nach Geschmack, unabdingbar,

Unterschied zu frischen Sprosse

Die schonend gezogenen Keimlinge von Flores Farm unterscheiden sich von den frischen Sprossen. Diese können direkt verzehrt werden. Die Keimlinge der Marke müssen vorab gekocht oder eingeweicht werden. Zu frischen Sprossen bietet sich hier eine gesunde und schnelle Alternative, die man einfach zubereiten kann.

Über die Flores Farm

Im Jahr 2006 wurde die Flores Farm gegründet und spezialisierte sich seither auf den Import und Vertrieb exklusiver Nüsse, Trockenfrüchte und Keimlinge. Alle Produkte zeichnen sich durch Premium Bio-Qualität aus.

Es wird viel Wert auf faire Handelsbeziehungen gelegt, sodass die Marke viele Projekte in Schwellenländern unterstützt.

Der Hersteller verkauft in nunmehr 30 Produkte aus 10 unterschiedlichen Ländern, wobei darunter viele Exoten zu finden sind. Physalis aus Peru, Gojibeeren aus China, Granatapfelsamen aus Indien oder Kakao Nibs aus Ecuador gehören zu den vielen Leckeren des Sortiments.