Bemerkt man an seinen eigenen Sprossen einen unangenehmen Geruch, bräunliche Flecken oder eine schmierige Konsistenz, ist dies ein Zeichen für eine verdorbene Saat. Diese muss man dann in jedem Fall auf den Komposthaufen verweisen, denn essbar ist sie nicht mehr.

Nicht zu voreilig auf Schimmel vermuten

man darf aber nicht voreilig zu einem Schluss kommen. Manche Sprossen werden von Natur aus bräunlich oder haben eine kräftige Schleimbildung, wenn sie anfangen zu keimen. Um verdorbene Sprossen erkennen zu können, sollte man sich vor der Aufzucht über die Eigenschaften der Keimlinge informieren. Auch dürfen manche Wurzeln nicht mit den gräulichen Schimmelfäden verwechselt werden.

Nach Befall unbedingt Reinigen

Ist eine Ernte von Schimmel befallen worden, sollte man nach Beseitigung der Saat, das Keimgerät sehr gründlich reinigen, da sich die Keime tief festsetzen. In der Spülmaschine werden viele Erreger restlos beseitigt. Bei der Handwäsche empfiehlt sich das Spülen mit heißem Wasser, einem sauberen Schwamm und Essig.

Nicht verwechseln

Einige Keimsaaten wie Alfalfasprossen bilden Faserwürzelchen, diese darf man nicht mit Schimmel verwechseln. Diese Faserwurzeln riechen nicht modrig und können leicht erkannt werden.

Wem dieses Thema interessiert, kann mehr dazu in unserem Artikel über Schimmel bei Sprossen nachlesen.