Grassaft

Grüner Saft mit einer Menge an Chlorophyll

Frisch gepresserter Weizengrassaft

Eine Vitaminbombe für den Alltag findet man in den immer beliebter werdenden Grassäften. Eine kleine Einführung zu diesem Thema gibt es hier.

Lebenselixier der Pflanzen Chlorophyll

Wie alle Gräser enthalten auch die für Grassaft geeigneten Pflanzen eine Menge Chlorophyll. Neben der grünen Farbe verstecken sich allerhand Vitalstoffe wie Aminosäuren, Mineralstoffe oder Vitamine darin.

Wie das Hämoglobin des menschlichen Blutes transportiert auch Chlorophyll den Sauerstoff in die Zellen. Gebildet wird der Stoff mithilfe von Sonnenlicht aus Kohlendioxid und Wasser. Vom bekannten Doktor Bircher-Benner wurde der grüne Saft auch konzentrierter Sonnenschein genannt.

Die Wirkung von Chlorophyll

Das Chlorophyll hat auch für den menschlichen Körper wichtige Eigenschaften. Es fördert die Wundheilung bei Entzündungen und treibt Giftstoffe aus dem Körper. Mund- und Körpergeruch können damit neutralisiert werden. Neben dem Blut kann ebenfalls der Darm gereinigt werden.

Grassaft selber pressen

Da Grassaft eine gesundheitliche Wirkung auf den Körper hat, sollte man diesen regelmäßig zu sich nehmen. Herstellen kann man ihn ganz einfach selber mit einer Saftpresse oder -entsafter. Bei den hochwertigen Pressen wird wenig Hitze verwendet und auch eine Sauerstoffschädigung kommt nicht zustande, sodass empfindliche Vitamine und wertvolle Enzyme geschützt werden.

Auch erhält man eine gute Saftausbeute bei diesen Geräten, bei denen nicht viel Flüssigkeit in den Pflanzen zurück bleibt. Wer sich für das Selbermachen interessiert, sollte sich unseren Artikel über Saftpressen anschauen.

Wie wird Grassaft getrunken?

Anstatt die Gräser zu pürieren, wird nur der reine Chlorophyll-Saft verwendet. Er kann pur genossen oder mit anderen Frucht- oder Gemüsesäften gemischt werden.

Ein Mix mit anderen Säften ergibt durchaus Sinn, um Synergien zu verstärken. Die Aminosäuren aus unterschiedlichen Quellen ergänzen sich und erhöhen die biologische Wertigkeit der Proteine.

Sowohl zum Frühstück als auch bei Zwischenmahlzeiten eignet sich das Getränk als erfrischender Vitamincocktail. Innerhalb einer Fastenkur kann man den Saft ebenfalls immer zu sich nehmen. Da Fasten und Diäten meist mit einer Kalorienreduzierung einhergeht, ist der Grassaft ideal.

Der Nährstoffgehalt ist im Vergleich zu den Kalorien, hauptsächlich bestehend aus Kohlenhydraten, deutlicher höher als bei Fruchtsäften.

Grüne Smoothies

Neben den normalen Fruchtsmoothies gibt es auch die immer beliebter werdenden grünen Smoothies. Diese bestehen aus verschiedenen Kräutern, Obst- und Gemüsesorten und werden mit verschiedenen Gräsern verfeinert.

Eine Variante ist zum Beispiel die Mischung von Weizengrassaft, Bananen, Löwenzahn, Petersilie und Honig. Das hört sich im ersten Moment neuartig an, schmeckt allerdings sehr lecker. Möchte man mehr über die schmackhaften Getränke erfahren, kann man sich den Artikel über Grüne Smoothies durchlesen.

Mit einem Hochleistungsmixer kann auch statt Saft ein Smoothie hergestellt werden. Dieser enthält mehr Ballaststoffe, da die Pflanzenfasern mitgetrunken werden. Geschmacklich ist aber der Saft angenehmer.

Wie wird Gras-Pulver / Grasssaft-Pulver verwendet?

Wer keine Weizengräser anpflanzen will, kann auch auf Grassaft-Pulver zurückgreifen. Um einen vollwertigen Saft zu erhalten, mischt man einen Teelöffel Graspulver in ca. 250 ml Wasser, Obstsaft, Mandel-, Soja- oder Reismilch auf.

Die Basisflüssigkeit darf dabei nicht heiß sein, da sonst empfindliche Vitamine zerstört werden. Auch sollten sie aus diesem Grund vor den Mahlzeiten genossen werden.

Natürlich ist frischer Grassaft zu bevorzugen, jedoch hat auch Graspulver seine Vorzüge. Das Pulver kann über Speisen wie gekochtes Gemüse oder Salat gestreut werden.

Gerstengraspulver zum Beispiel verleiht Gerichten einen pikanten Geschmack. Auch zur Herstellung von Kräutersalz eignet sich das Pulver. Während Kuranwendungen kann die verwendete Dosis erhöht oder gesenkt werden, je nach individuellem Bedarf ohne die Tage des Anbaus einzukalkulieren.

Welche Grassäfte gibt es?

Es gibt unterschiedliche Grassäfte. Der beliebteste und auch bekannteste ist der Weizengrassaft. Aber auch aus anderen Getreidearten wie Dinkel oder Gerste kann man Säfte herstellen. Alle bezaubern durch einen anderen Geschmack und unterschiedliche Inhaltsstoffe. Daher sollte man beim Genuss mehrere Sorten ausprobieren.

Grassaft im Ausland

In Deutschland sind die Grassäfte noch nicht so bekannt, aber in Amerika und Australien findet man in fast jedem Obst und Gemüseladen Weizengras. Dieses kann man dann zuhause selber zu Saft verarbeiten.

An vielen Flughäfen findet man ebenfalls Saftstände mit Grassäften im Angebot. Der sogenannte Wheatgras-Juice bringt dort ausgelaugte Pendler wieder zu neuer Energie.

Im englischsprachigen Ausland existieren zu diesem Thema viele Bücher, Videos und sogar spezielle Einrichtungen, die sich mit Gräsern und deren Aufzucht und medizinischer Wirkung befassen.

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Quellennachweis Bilder

  • Frisch gepresserter Weizengrassaft | weizengras-saft-gepresst.jpg
    14064052, daphoto, 123rf.com

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